Das Amt des Hamburger Polizeipräsidenten wird bald frei. Der Grund: Falk Schnabel wird nach drei Jahren in der Hansestadt zurück nach Nordrhein-Westfalen kehren. An der Rhein-Metropole Köln soll er die Leitung des neu eingerichteten Dezernats für Sicherheit, Ordnung und Recht übernehmen. Über eine Nachfolge in Hamburg soll Anfang 2027 entschieden werden.
Schnabel wurde von der Findungskommission der Stadt Köln zur Wahl als Beigeordneter für Sicherheit, Ordnung und Recht vorgeschlagen. Im Falle seiner Wahl (8. Oktober) wird Schnabel im Frühjahr nach NRW wechseln. Bis dahin führt er seine Geschäfte als Polizeipräsident weiter aus. Damit würde Schnabel in seine alte Wirkungsstätte zurückkehren. Vor seiner Hamburger Zeit war er Polizeipräsident der Stadt Köln. Schnabel hatte im November 2023 das Amt des Hamburger Polizeipräsidenten übernommen. In Schnabels Amtszeit fallen u. a. die Etablierung des Hamburger Netzwerks für personenbezogenes Risikomanagement, der Aufbau einer polizeilichen Drohnenabwehr, sowie der Ausbau der strategischen Ansätze zur Stärkung der Sicherheit im Umfeld des Hamburger Hauptbahnhofs.
„Mein Wunsch, nach Nordrhein-Westfalen zurückzukehren, und der damit verbundene Wechsel des Aufgabenbereichs beruhen auf familiären Gründen, die ich trotz meiner tiefen Verbundenheit zu dieser Stadt und zur Polizei nicht ignorieren kann“, erklärt Schnabel seinen Wechsel. Es sei ein großes Privileg, das attraktivste und begehrenswerteste Amt innerhalb der deutschen Polizei ausüben zu dürfen.
Innensenator Andy Grote (SPD) dankte Schnabel für sein Engagement: „Seine Nachfolge wird daher eine hochmoderne, leistungsstarke und zukunftsorientierte Polizei übernehmen, die deutschlandweit Vorreiter ist, u.a. im Bereich der Drohnenabwehr.“





