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StartStaat & RathausKommunalen Haushalten droht Rekorddefizit

Kommunalen Haushalten droht Rekorddefizit

Die kommunalen Spitzenverbände haben aktuelle Prognosedaten zur finanziellen Lage veröffentlicht: Demnach soll sich das Defizit im laufenden Jahr voraussichtlich auf eine Rekordhöhe von 13,2 Milliarden Euro belaufen.

Die Finanzsituation der Kommunen verschlechtert sich rapide und läuft auf eine bislang nicht gekannte Defizithöhe zu. Das vermeldeten am Dienstag die drei kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStG), Deutscher Landkreistag und Deutscher Städtetag in ihrer aktuellen Prognose für die Kommunalfinanzen bis zum Jahr 2027.

Bereits im vergangenen Jahr hatten die kommunalen Haushalte eine Verschlechterung ihrer Finanzlage um acht Milliarden Euro sowie ein Defizit von 6,2 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Im laufenden Jahr dürfte sich laut der Vorhersage das Defizit voraussichtlich auf eine Rekordhöhe von 13,2 Milliarden Euro summieren. In den Folgejahren ist keine Besserung in Sicht: So sagen die Experten und Expertinnen der Kommunalverbände voraus, dass das Defizit hier „auf einem ähnlichen Niveau verharren“ werde.

„Wenn Bund und Länder mit ihrer Finanzpolitik nicht grundlegend umsteuern, werden die kommunalen Haushalte tief in den roten Zahlen bleiben“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Ab dem Jahr 2025 sei infolgedessen mit einem immer stärkeren Rückgang der kommunalen Investitionen zu rechnen. Der schon heute „besorgniserregende kommunale Investitionsrückstand“ von 186 Milliarden Euro werde weiter anwachsen.

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