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StartSicherheitRettungsflugzeuge gewinnen DLR-Wettbewerb

Rettungsflugzeuge gewinnen DLR-Wettbewerb

Die DLR Design Challenge 2025 hat zwei Sieger hervorgebracht – und beide kommen aus Aachen. Die Jury des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeichnete die Teams AETHER von der FH Aachen und ASCLERA von der RWTH Aachen mit dem ersten Platz aus.

Die Studierenden entwarfen Konzepte für innovative Rettungsflugzeuge, die im Notfall bis zu 19 Menschen evakuieren können. Während zwei Teams im Verlauf des Wettbewerbs aufgaben, überzeugten die Aachener Gruppen die Jury mit durchdachten Lösungen für schnelle, sichere und flexible Einsätze – ob in Katastrophengebieten, abgelegenen Regionen oder dicht besiedelten Städten.

„Das aktuelle Weltgeschehen sowie Extremwetterereignisse zeigen uns, wie wichtig es ist, auch in schwer zugänglichen Gebieten Hilfe leisten zu können. Die Studierenden haben hier beachtliche Impulse gesetzt“, betonte DLR-Luftfahrtvorstand Markus Fischer.

Rund vier Monate tüftelten die Teilnehmenden an ihren Entwürfen – vom ersten Konzept bis zur detaillierten technischen Ausarbeitung. Dabei arbeiteten sie unter realistischen Bedingungen und erhielten Einblicke in aktuelle Herausforderungen der Luftfahrtindustrie. Neben technischem Know-how waren vor allem Kreativität und Teamgeist gefragt.

Die Siegerprojekte im Überblick

AETHER (FH Aachen): Ein zweimotoriges Turboprop-Flugzeug mit flexibler Kabinengestaltung. Dank modularer Schienensysteme und großer Hecktür lässt sich die Ausstattung schnell anpassen und Patienten effizient verladen. Angetrieben wird die Maschine mit nachhaltigem Flugkraftstoff.

ASCLERA (RWTH Aachen): Ein Rettungs- und Ambulanzflugzeug für bis zu 15 Patienten mit einer Reichweite von 2.500 Kilometern. Der elliptische Rumpf bietet zusätzlichen Raum, ein schienenbasiertes Ladesystem erleichtert den Zugang. Spezielle Steuerungssysteme ermöglichen Starts und Landungen auch auf kurzen und hochgelegenen Pisten.

Beide Teams werden ihre Konzepte im September beim Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress in Augsburg sowie bei der European Aerospace Science Network Conference in Madrid vorstellen.

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