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Neuer Zollcampus in Rostock eröffnet

(BS) Mit der Eröffnung des neuen Zollcampus in Rostock-Lichtenhagen erweitert der Bund die Ausbildungskapazitäten des Zolls. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) eröffnete den zweiten Standort des Fachbereichs Finanzen der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. Der Campus bietet Platz für bis zu 600 Studierende. Neben Hörsälen, Seminarräumen, Bibliothek und Mensa entstanden zwei Wohngebäude mit Einzelapartments sowie Gemeinschaftsflächen. Die Studierenden werden unter anderem auf Aufgaben in der Bekämpfung von Schwarzarbeit, Organisierter Kriminalität und Geldwäsche vorbereitet.

Klingbeil bezeichnete den Ausbau als wichtigen Baustein zur Stärkung des Zolls. Moderne Ausbildungsbedingungen seien eine wesentliche Voraussetzung, um die Zollverwaltung auf ihre wachsenden Aufgaben vorzubereiten. Nach Angaben der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die das Bauvorhaben verantwortete, konnten bereits im März 2026 die ersten 450 Studierenden ihr Studium in Rostock aufnehmen. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern, der Hansestadt Rostock und weiteren Partnern umgesetzt.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (Die Linke) bewerteten den neuen Hochschulstandort als Gewinn für die Region. Der öffentlich zugängliche Campus soll sich bewusst in den Stadtteil Lichtenhagen öffnen und die Hochschullandschaft der Universitäts- und Hansestadt Rostock nachhaltig ergänzen. Auch der Präsident der Generalzolldirektion, Dr. Armin Rolfink, hob die Bedeutung des Neubaus hervor. Die Architektur sei gezielt auf moderne Lehrkonzepte ausgerichtet und schaffe zahlreiche Begegnungs- und Lernräume, die den fachlichen Austausch sowie die spätere Vernetzung der Studierenden fördern sollen.

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