Vom Bundesbeauftragten für Krisenresilienz, Sicherheitspolitik und Zivil-Militärische Zusammenarbeit zum Präsidenten – Martin Schelleis ist der neue Präsident des Malteser Hilfsdienstes (MHD).
Der frühere Generalleutnant Schelleis folgt auf Georg Khevenhüller, der acht Jahre als Präsident tätig war. Schelleis war zuvor ehrenamtlicher Bundesbeauftragter für Krisenresilienz, Sicherheitspolitik und Zivil-Militärische Zusammenarbeit bei den Maltesern. Dabei brachte er seine Erfahrungen als früher Inspekteur der Streitkräftebasis (SKB) der Bundeswehr ein. Die Funktion hatte Schelleis von 2015 bis 2024 inne.
„Ich freue mich, dass die Delegierten mich zum neuen Präsidenten gewählt haben. Gerade bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, der Begleitung älterer und behinderter Menschen, dem Kampf gegen Einsamkeit und dem Zivil- und Bevölkerungsschutz würde vieles ohne die ehrenamtlich Aktiven gar nicht funktionieren. Dies den politischen Entscheidungsträgern immer wieder vor Augen zu führen, damit sie für deutlich verbesserte strukturelle Voraussetzungen sorgen – das wird eines meiner wichtigsten Ziele sein“, erklärte Schelleis nach seiner Wahl auf der Bundesversammlung des Hilfsdienstes.
Helfergleichstellung im Blick
Die Malteser seien eine starke Ehrenamtsorganisation und ein wichtiger Auxiliar der Bundesregierung. Daher müssten für die ehrenamtlichen Kräfte der Hilfsorganisation auch vergleichbare Regelungen wie für das Technische Hilfswerk (THW) oder die Feuerwehren gelten. Dazu gehörten – neben besserer technischer und infrastruktureller Ausstattung und nachhaltiger institutioneller Förderung – beispielsweise verlässliche Freistellungsregelungen durch Arbeitgeber, fordert Schelleis.




