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StartVerteidigungReserve-App soll neue Funktionen erhalten

Reserve-App soll neue Funktionen erhalten

Die Bundeswehr strebt an, die im vergangenen Jahr eingeführte App „Meine Reserve“ zu erweitern. Konkret soll die mobile Anwendung um eine Stellenbörse sowie einen Informations- und Newsbereich ausgebaut werden.

Erstere soll es Truppenteilen ermöglichen, Bedarfe an Reservistendienstleistungen direkt in der App zu veröffentlichen. Wenn Reservistinnen und Reservisten ein Angebot attraktiv finden, können sie ihr Interesse direkt in der App bekunden. Mit dem geplanten Informations- und Newsbereich wiederum strebt das Verteidigungsministerium (BMVg) an, Informationen zum Reservistendienst gebündelt bereitzustellen.
Perspektivisch soll die Anwendung auch Leistungen anbieten, die bislang über die App „USG-Online“ zu beantragen sind. Hinter dem Kürzel verbirgt sich das Unterhaltssicherungsgesetz (USG). Wer Leistungen nach dem USG beantragt, erledigt dies online über diese Anwendung.

Digital gebündelt seit 2025

Die deutschen Streitkräfte führten „Meine Reserve“ im vergangenen Jahr ein, um zentrale Verwaltungsprozesse des Reservistendienstes zu bündeln. Reservistinnen und Reservisten erhalten damit einen digitalen Zugang zu Verfahren wie Anforderung und Heranziehung zum Dienst. Ziel ist es, Abläufe zu vereinfachen, die Kommunikation mit den zuständigen Bundeswehrstellen zu erleichtern und alle relevanten Prozesse auf einer Plattform zusammenzuführen.

Wie aus einer Kleinen Anfrage an den Deutschen Bundestag hervorgeht, nutzen insgesamt 7.111 Reservistinnen und Reservisten das digitale Angebot. Insgesamt wurde die Anwendung nach Angaben der Bundesregierung rund 14.000-mal heruntergeladen. Potenziell kommt die App für die derzeit rund 60.200 beorderten Reservistinnen und Reservisten infrage.

Eine erste Erprobung der Software unter einsatznahen Bedingungen erfolgte im Rahmen der Übung „National Guardian“. Getestet wurden die Alarmierungsfunktion per Push-Nachricht, die digitale Rückmeldung der Verfügbarkeit sowie die digitale Übermittlung des Heranziehungsbescheids. Eine anschließende Evaluation fiel laut Regierungsangaben ausgesprochen positiv aus.

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