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StartVerteidigungBw ordert 56 weitere Schwerlasttransporter „Elefant 2“

Bw ordert 56 weitere Schwerlasttransporter „Elefant 2“

Die deutschen Streitkräfte beauftragen das Düsseldorfer Rüstungsunternehmen Rheinmetall, weitere 56 schwere Sattelzugmaschinen (SaZgM) des Typs HX81 „Elefant 2“ auszuliefern.

Der Vertragswert beläuft sich dabei auf 60,5 Millionen Euro. Zulaufen sollen die Systeme bereits in diesem und im kommenden Jahr. Der aktuellen Nachbestellung ging ein auf sieben Jahre angelegter Rahmenvertrag voraus. Bis zu 137 Fahrzeuge fixierten der deutsche Rüstungsprimus und die Bundeswehr in diesem Kontrakt. Der erste Abruf beschränkte sich allerdings noch auf 32 Sattelzugmaschinen. Nachfolgende Tranchen mit einem Gesamtauftragswert von etwa 122 Millionen Euro wurden bis Anfang 2025 vollständig ausgeliefert. Aufgrund des zunehmenden Transportbedarfs und der gestiegenen Anforderungen hat die Bundeswehr die Vereinbarung noch einmal um 56 zusätzliche Schwerlasttransporter erweitert.

Beim HX81 „Elefant 2“ handelt es sich um einen Allrad-Schwerlasttransporter, welcher den Transport von Zuglasten von bis zu 135 Tonnen ermöglicht. Für den entsprechenden Vortrieb sorgt ein Achtzylinder-Dieselmotor mit 680 PS (500 kW). Das erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 89 km/h. Technisch weist der Elefant darüber hinaus einige Übereinstimmungen mit den kleineren Ungeschützten Transportfahrzeugen (UTF) auf. Konkret handelt es sich dabei um die Fahrerkabine.

Ungeschützte Logistikfähigkeiten

Laut Hersteller Rheinmetall ergänzt der Elefant 2 den geschützten Schwerlasttransporter Mammut. Beide Sattelzüge verlegen vor allem Panzer, die keine weiten Strecken über asphaltierte Straßen zurücklegen sollen.
Aus Sicht des deutschen Rüstungsprimus gewinnt die Fähigkeit, schwere gepanzerte Fahrzeuge effizient zu transportieren, zunehmend an Bedeutung. Ausschlaggebend dafür sei Deutschlands verteidigungspolitische Rolle als Drehscheibe der NATO.

Bei einem militärischen Konflikt im Baltikum verlegen die Kräfte der Allianz durch die Bundesrepublik an die Ostflanke. Deutschland muss dafür im Sinne des Host Nation Support die entsprechende Infrastruktur und Logistikfähigkeiten vorhalten. Die genaue Fähigkeitsplanung ist im geheimen Operationsplan Deutschland (OpPlan Deutschland) festgelegt.

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