Ausbau der Sirenen gestartet

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Im Zuge der Neuausrichtung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wurde der Ausbau der Sireneninfrastruktur beschlossen. (Foto: BS/Oto Zapletal, pixabay.com)

Der angekündigte Ausbau des Sirenennetzes ist gestartet. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unterstützt mit einem Förderprogramm in Höhe von knapp 90 Millionen Euro die Ausbaumaßnahmen der Länder. Zu Beginn unterzeichneten sieben Bundesländer dazu eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund.

Zu den unterzeichnenden Ländern gehören Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, das Saarland, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Sie nutzen schon die vom Bund gestellten Fördermittel. Durch die Fördermittel sollen die Kommunen und Länder bei Anschaffung und Modernisierung von Sirenen unterstützt werden. Außerdem sollen die kommunalen Sirenennetze so technisch aufgerüstet werden, dass sie auch an das Modulare Warnsystem (MoWaS) des BBK angeschlossen werden können. Dadurch soll ein zeitgleiches Auslösen der Warnmittel, bestehend aus Sirene, Warn-App, Rundfunksender oder öffentliche Anzeigeflächen, ermöglicht werden. Die Debatte um die Erneuerung der Sireneninfrastruktur läuft seit dem Warntag 2020. Konkret wurden die Pläne für das Förderprogramm mit der Neuausrichtung des BBK im März 2021. Schon jetzt halten einige Politiker das Förderprogramm für zu gering. Außerdem wird mehr Aufklärungsarbeit über die verschiedenen Sirenensignale gefordert. Häufig sei das Wissen dazu in der Bevölkerung nicht weit genug verbreitet.

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