Der Öffentliche Sektor setzt auf allen Ebenen – Bund, Länder und Gemeinden – und in den verschiedensten Bereichen verstärkt auf Künstliche Intelligenz, von der Prüfung und Bewilligung von Anträgen bis zur Betrugserkennung. Ministerien und Behörden genauso wie Bildungseinrichtungen stoßen dabei aber auf Hürden. Entweder ist die Infrastruktur nicht ausreichend darauf abgestimmt, es fehlen dem Personal noch wesentliche KI-Kompetenzen oder die Governance ist weiterhin lückenhaft. So lauten zentrale Befunde der achten Ausgabe der jährlichen Nutanix-Studie Enterprise Cloud Index für den Öffentlichen Sektor. Um die Hürden zu beseitigen, sollten die IT-Verantwortlichen über automatisierte Systeme zur Herstellung von Transparenz, Steuerbarkeit und Governance sowie moderne hybride Infrastrukturen nachdenken, um die wachsenden Anforderungen erfüllen zu können.
Ministerien, Behörden und Verwaltungen sind mit der doppelten Aufgabe betraut, ihre Aufgaben im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen und gleichzeitig öffentliche Daten zu schützen. Aus diesem Grund setzen sie immer häufiger auf containerisierte Applikationen, um die Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit ihrer KI-Workloads zu verbessern.
Dies gilt umso mehr, als organisatorisch bedingte Silogrenzen das Risiko von Schatten-KI außerhalb der Kontrolle durch die IT erhöhen. So gaben 91 Prozent der IT-Verantwortlichen im Öffentlichen Sektor im Rahmen der Nutanix-Umfrage an, dass die unkontrollierte KI-Nutzung Risiken für die ordentliche Erledigung ihrer Aufgaben als auch für die Sicherheit schafft. Gleichzeitig sagten 71 Prozent der Befragten, dass ihre Infrastruktur aktuell nicht in der Lage sei, KI-Workloads in On-Premises-Umgebungen zu betreiben. Und 87 Prozent gehen davon aus, dass Anwendungen containerisieren müssen, um in den kommenden drei Jahren ihre Workloads skalieren zu können.
Öffentlicher Sektor am Scheideweg
Die Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass sich der Öffentliche Sektor an einem Scheideweg befindet. Zwar läuft KI schon heute in IT-Umgebungen von Ministerien, Behörden und Universitäten etc., ob in Form von containerisierten Anwendungen, in hybriden Infrastrukturen oder als externe Services. Doch die Basis dieser Umgebungen ist nicht ausbalanciert. Die IT-Organisationen jonglieren vielmehr mit klassischen On-Premises-Systemen, privaten Cloud-Umgebungen und der Migration von Legacy-Systemen hin zu modernen Cloud-Infrastrukturen, ohne über eine einheitliche zentrale Kontrollebene zu verfügen.
KI-Souveränität sucht Infrastruktur
„Die Verbreitung unkontrollierter KI oder Schatten-KI nimmt zu und entwickelt sich zur entscheidenden Governance-Herausforderung im Öffentlichen Sektor. Die Diskussion verschiebt sich dementsprechend von den hehren KI-Zielen zu der Frage, ob der IT-Betrieb bereit dafür ist. IT-Organisationen, die in diesem Zusammenhang eine Vorreiterrolle spielen, jagen nicht mehr jeder neuen Funktionalität nach, sondern nehmen stattdessen den größeren Zusammenhang in den Blick und konsolidieren ihre Infrastrukturbasis. Die Verantwortlichen, die einer sicheren, containerisierten Architektur den Vorzug geben, errichten Leitplanken. Diese sind notwendig, um sich auf die Ergebnisse der KI verlassen zu können und um dauerhaft das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewinnen, je mehr KI Teil von Bürgerservices wird“, erklärt Horst Robertz, Director Public Sector & Healthcare bei Nutanix.
Für die IT-Verantwortlichen im Öffentlichen Sektor ergibt sich daraus ein klarer Auftrag: KI-Workloads, die Bürgerservices, die öffentliche Sicherheit und die Bildung betreffen, verlangen nach Infrastrukturen, die in der Lage sind, die erforderliche Leistung zu erbringen, für die Erfüllung regulatorischer Anforderungen zu sorgen und eine ordentliche Governance zu unterstützen. Diese Voraussetzungen müssen nicht nur an zentraler Stelle erfüllt sein, sondern auch dort, wo die Services erbracht werden und wo Datensouveränität direkte Auswirkungen auf die Menschen hat, denen staatliche Einrichtungen und Institutionen dienen sollen.
Digitale Souveränität basiert auf Kontrolle
Echte Souveränität basiert auf operativen Disziplinen, die nichts mit einem konkreten Ort zu tun haben: strikte Zugriffs- und Berechtigungskontrollen nach dem Zero-Trust-Prinzip, Air-Gap-Fähigkeit für kritische Umgebungen, Eigenständigkeit im Betriebsalltag – das heißt patchen, überwachen und wiederherstellen zu können, ohne von unkontrollierten externen Diensten abhängig zu sein – sowie Reversibilität, also die glaubwürdige Option, den Kurs zu ändern, wenn sich Anbieterbeziehungen oder Rahmenbedingungen verschieben.
Digitale Souveränität hängt nicht von Orten oder Gebäuden ab, sondern stellt eine operative Fähigkeit dar. Nicht zuletzt angesichts fehlender Fachkräfte sollten Entscheidungsträger im öffentlichen Sektor sie nicht als Beschaffungs- oder Lizenzfrage behandeln, sondern als technische Disziplin. Der Schlüssel dazu sind Lösungen, die hoch automatisiert sind und dem Öffentlichen Sektor in Deutschland die volle Kontrolle und Wahlfreiheit verschaffen.
Wie digitale Souveränität, Künstliche Intelligenz und moderne IT-Infrastrukturen im öffentlichen Sektor miteinander harmonieren, erfahren Sie hier.
Dieser Beitrag ist eine Anzeige von Nutanix.





