Das German Center for CyberSecurity e.V. (GC4C) hat in Berlin seinen offiziellen öffentlichen Start bekannt gegeben. Der gemeinnützige Verein will Unternehmen, Behörden und Sicherheitsexpertinnen und Experten in Deutschland enger vernetzen und damit die digitale Widerstandsfähigkeit des Landes stärken.
Ausgangspunkt ist eine weiterhin angespannte Bedrohungslage. Deutschland zählt laut aktuellen Lagebildern zu den am stärksten betroffenen Ländern durch Cyber-Angriffe. Besonders betroffen sind Mittelstand, Gesundheitswesen sowie kommunale und staatliche Einrichtungen. Hinzu kommt, dass KI-basierte Angriffsmethoden die Lage zusätzlich verschärfen.
Das GC4C wolle deshalb ein umfassendes Cybersecurity-Ökosystem schaffen, das Wissensaustausch fördern will. Ziel sei es, Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung und Sicherheitsbereich zusammenzubringen, um im Ernstfall schneller zusammen reagieren zu können.
Geplant seien unter anderem Frühwarn- und Analysemechanismen, gemeinsame Reaktionsstrukturen, Forschungsaktivitäten sowie Schulungsformate. Ein zentraler Baustein sei die Plattform PASCAL, die sicherheitsrelevante Informationen zu Schwachstellen aufbereiten soll.
Der Verein versteht sich als unabhängige, gemeinnützige Plattform und baue zugleich auf Erfahrungen früherer Cybercrime Kooperationsformate auf. Der Vorstandsvorsitzende des GC4C, Ralf Greis, fasst den Anspruch des Vereins so zusammen: „Sicherheit gibt es nur gemeinsam.“





