BSKI: Bestandsanalyse von Blackout-Plänen notwendig

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Der Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) spricht sich für eine Überprüfung von Notfallplänen für einen Blackout. (Foto: BS/Rosy - The world is worth thousands of pictures, pixabay.com)

Der Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) mahnt eine Überprüfung von Notfallplänen im Falle eines Blackouts in Städten und Gemeinden sowie Landkreisen an. Hintergrund ist ein Bericht von REPORT MAINZ, nach dem von über 200 Kommunen eine Presseanfrage verneinte, ob es in der Verwaltung einen Einsatzplan “Stromausfall” gebe.

Der Verband zeigt alarmiert. Diese Untersuchung zeige die Notwendigkeit, bundesweit mehr für eine Stärkung der Durchhaltefähigkeit bei Stromausfällen bis hin zum Blackout durchzuführen. “Die Kommunen als Träger der Gefahrenabwehr benötigen vom Bund mehr Finanzmittel zur besseren Personal- und Materialausstattung”, sagt der stellvertretende Vorsitzende des BSKI, Dr. Hans-Walter Borries. Es müsse mehr getan werden für die Ausbildung und entsprechende Übungen rund um die Themen Stromausfälle sowie Gasmangel-Blackout.

In der gleichen Untersuchung verneinten 78 Kommunen die Frage, ob es in ihrem Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Kreises oder der Stadt Notbrunnen gebe. Denn auch die Trinkwasserversorgung würde im Falle eines langanhaltenden Stromausfalles nicht mehr funktionieren, da die Pumpen in den jeweiligen Wasserwerken nicht mehr arbeiten könnten.

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