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StartVerteidigungRheinmetall und Hensoldt integrieren Passivradar in Skymaster

Rheinmetall und Hensoldt integrieren Passivradar in Skymaster

Das größte deutsche Rüstungsunternehmen und der Sensorspezialist Hensoldt haben die Übung „Timber Express 2026“ genutzt, um das Luftbild des Passivradargeräts Twinvis in das Führungs- und Waffeneinsatzsystem Skymaster zu integrieren.

Konkret führte das Skymaster-System die im Szenario eingesetzte Skynex-Flugabwehrbatterie. Neben den Unternehmen beteiligten sich die Deutsche Luftwaffe und die Übungsleitung an der Technologiedemonstration. Nach Angaben der Unternehmen erfolgte die Einbindung unter NATO-Vernetzungsbedingungen. Für die Verbindung zwischen Sensorik und Effektor zeichnet das Link-16-Netzwerk verantwortlich. Dabei handelt es sich um einen taktische militärischer Datenlink, über den verschiedene Plattformen und Führungssysteme digitale Informationen nahezu in Echtzeit austauschen können. Skymaster kann aktive, passive und elektrooptische Sensoren in einem Lagebild zusammenführen.

Das Passivradar Twinvis nutzt Signale aus der Umgebung, ohne selbst elektromagnetische Signale auszusenden. Dadurch kann es zur Luftraumüberwachung unter Bedingungen einer eingeschränkten elektromagnetischen Signatur beitragen. Die passive Sensorik kann zudem die Ortbarkeit einzelner Elemente eines Sensornetzwerks reduzieren.

Rheinmetall und Hensoldt sehen weiteres Integrationspotenzial für das Passivradargerät. Die Erkenntnisse aus der Erprobung sollen darin einfließen. Konkret nennen die beiden Unternehmen stationäre Skynex-Batterien, mobile Skyranger-Systeme sowie C-UAS-Lösungen wie Sky Spotter.

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